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15. Juli 2010: Der MV wehrt sich gegen unkritische und falsche Mediendarstellung

Fehlerhaftes und Unvollständiges präsentiert das sonst gut informierte Newsportal "onlinereports" (Titel: "Stadterneuerung und Wohnraum: 'Basel hat kein Verdrängungs-Problem'"). Der MV Basel bemängelt am Report unverständliche Feststellungen (es gebe keine öffentliche Verdrängungs-Debatte; es gebe keine sich öffentlich äussernden Gruppen; es gebe keine konkreten Belege). Zudem korrigiert der MV Basel bekannte und unkritisch wiedergegebene Aussagen (teure Neuwohnungen von heute seien die günstigeren von morgen; es herrsche in Basel keine Wohnungsnot).

>> "onlinereports": "Stadterneuerung und Wohnraum: 'Basel hat kein Verdrängungs-Problem'"
>> MV Basel: "Warum wird die Mietbewegung ausgeblendet?" (PDF)


2./3. Juli 2010: MV kann Leerkündigung abwenden

Die Massenkündigungen der "Helvetia" sind nach jahrelangem Ringen vom Tisch: Verzicht auf Kündigung, Ersatzwohnung während der Sanierung und mässige Mietzinserhöhung sind die Kernpunkte der gütlichen Einigung, die der MV und seine Vertrauensanwält/innen ausgehandelt haben. Es ist zu hoffen, dass es sich um einen Erfolg mit schweizweiter Ausstrahlung handelt.

>> Mediencommuniqué vom 02.07.2010 (PDF)
>> "Basler Zeitung" vom 03.07.2010: "Mieterverband kann Leerkündigung abwenden" (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 03.07.2010: "Mieterstreit endet einvernehmlich" (PDF)
>> "telebasel": Kurzmeldung vom 02.07.2010


22./23. Juni 2010: Die wichtige Motion Vitelli droht verwässert zu werden

Die Motion von Wohngenossenschaftspräsident Jörg Vitelli würde teilweise die Probleme rund um zuwenig bezahlbaren Wohnraum - wovor der MV Basel stets warnt - lösen helfen. Doch selbst dieser Teilschritt geht der Regierung zuwenig weit: Sie will aus der Motion - einem Auftrag - ein unverbindliches Postulat - sozusagen eine Anregung - machen. Einmal mehr zeigt die Regierung damit, dass sie Wohnanliegen nicht Ernst nimmt.

>> Mediencommuniqué vom 22.06.2010 (PDF)
>> "Basler Zeitung" vom 23.06.2010: "Wohnraumförderung soll ein Gesetz erhalten" (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 23.06.2010: "Wohnförderung: Mieterverband kritisiert die Regierung" (PDF)


21./22. Juni 2010: Der MV erhebt in zwei Fällen Baurekurs zum Schutz bezahlbarer Wohnungen vor dem Abbruch

Auch im Stadtzentrum und am Zentrumsrand soll weiterhin gut und bezahlbar gewohnt werden können. Mit zwei Baurekursen wehrt sich der MV Basel für bezahlbare Mietwohnungen gegen den Abbruch bezahlbarer Mietwohnungen zugunsten von Luxuswohnungen am Steinenberg und gegen den Abbruch zugunsten von Bürogebäuden am Steinengraben.

>> Mediencommuniqué vom 21.06.2010 (PDF)
>> "Basler Zeitung" vom 24.06.2010: "Elf Einsprachen gegen Büroneubau" (PDF)


2./3. Juni 2010: "Lätzes Basler Urteil zwingt zum Gang ans Bundesgericht"

Der MV Basel unterstützt eines seiner Mitglieder bei seinem Gang ans Bundesgericht. Die Beschwerde wurde von MV-Vertrauensanwältin Susanne Bertschi verfasst. Zuvor war das Anliegen des 63-jährigen Mieters vom Basler Appellationsgericht schnöd abgewiesen worden. Der Mieter war im Jahr 2008 von einer Energiesperre betroffen, welche die IWB gegen ihn und alle übrigen Mietparteien im Haus verhängt hatten. Sie alle waren unschuldig und hatten ihre IWB-Rechnungen sowie die Akontozahlungen an den Vermieter stets pünktlich geleistet.

>> Mediencommuniqué vom 02.06.2010 (PDF)
>> bazonline vom 02.06.2010 (Anriss, PDF)
>> bazonline vom 02.06.2010 (PDF)
>> telebasel vom 02.06.2010 (Anriss, PDF)
>> telebasel vom 02.06.2010 (Link)
>> "Basler Zeitung" vom 03.06.2010: "Mieterverband geht vor Bundesgericht" (PDF)


22. April 2010: "Der Mieterverband kämpft weiter"

Ausführlich würdigt die "Basler Zeitung" den nun seit 7 1/2 Jahren erfolgreichen Einsatz des MV Basel zugunsten der Rosentalhäuser, welche dank unserem Abstimmungserfolg von 2002 bis heute der Spekulation entzogen sind. Nebst einem Überblick über die bisherigen "Kampfereignisse" wird ebenfalls die Entschlossenheit des MV erwähnt, der weitere politische und juristische "Eisen im Feuer" hat und der zusammen mit der betroffenen Anwohnerschaft und dem Quartier dafür sorgen will, dass die guten und günstigen Wohnhäuser weiterhin erhalten bleiben.

>> "Basler Zeitung" vom 22.04.2010: "Der Mieterverband kämpft weiter" (PDF)
>> Dazu: "Basler Zeitung", Anriss Seite 1: "Durch Neubau bedroht" (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 22.04.2010: "Rosentalhäuser: Frist wird nicht erstreckt" (PDF)


21. April 2010: Zufalls-Nein zugunsten der Rosentalhäuser im Parlament

Im Grossen Rat hat sich ein Zufalls-Nein gegen eine politische Lösung zugunsten der Rosentalhäuser ergeben. Zugestimmt haben die Linken und die Grünen, gegen die Wohnbevölkerung waren einmal mehr die Bürgerlichen sowie die SVP. Vor allem die MV-nahen Ratsmitglieder Patrizia Bernasconi (BastA!/Grünes Bündnis) und Jürg Meyer (SP) haben sich engagiert eingesetzt, haben auf den zu vielen leerstehenden Büroraum hingewiesen und auf die Gefahr, dass aus Normal-Wohnungen "Luxuswohnungen" gemacht würden und dass dabei guter und günstiger Wohnraum vernichtet wird.

>> Mediencommuniqué vom 21.04.2010 (PDF)


1. April 2010: "Rosentalhäuser stehen vor ungewisser Zukunft"

"Können die Rosentalhäuser noch gerettet werden?", fragt das Kleinbasler Blatt, und fährt fort: "Obwohl Volk und Parlament deren Abbruch nicht wollen, erwägt die Regierung genau dies. Der Mieterverband übt harsche Kritik." Der Text gibt auch Auskunft darüber, wie sich die Eigentümerin ("Zürich-Versicherungen") bedeckt hält betreffend ihrem neuen Abbruchprojekt mit Luxusbüros und Luxuswohnungen.

>> "Vogel Gryff" vom 01.04.2010: "Rosentalhäuser stehen vor ungewisser Zukunft" (PDF)
>> Dazu: "Vogel Gryff", Anriss Seite 1: "Rosentalhäuser wieder in den Schlagzeilen" (PDF)


30. März 2010: Fragwürdiger Städtevergleich

In Basel seien die Mietpreise günstiger als in Zürich oder Genf, lautet die Radio-These. Die Belege, dass und wieso dies so sei, bleibt der Beitrag allerdings schuldig. Zu Wort kommt immerhin auch MV-Mediensprecher Beat Leuthardt, der darauf hinweist, dass die Vertreibung von "Durchschnittsmieter/innen" aus ihren Mietwohnungen auch in Basel Gang und Gäbe sei.

>> Radio DRS, Rendez-vous am Mittag: "Entspannter Wohnungsmarkt in Basel" (>> anhören)


21. März 2010: Erneut kein rechtskonformes Vorgehen von gribi

Noch bevor die Sanierung des Hochhauses Sperrstrasse 40 in Basel beginnt, legt die gribi-Verwaltung den langjährigen Mietparteien neue Verträge vor und drängt sie zur Unterschrift. Wer als Mietpartei zurecht einwendet, dieses Vorgehen sei nicht rechtskonform, wird im persönlichen Gespräch "einzeln abgerieben". Damit will der Grossvermieter teilweise deutlich höhere Mietzinse durchgedrücken. Schlaflose Nächte seiner langjährigen Mietparteien kümmern gribi nicht.

>> Basellandschaftliche Zeitung am Sonntag vom 21.03.2010: "Und wieder schlägt der Mietverabamd Alarm" (PDF)


17. März 2010: Hörgeräte und Lesehilfen für Teile der Verwaltung?

Seit dem 17. Mai 2006 verlangt der Grosse Rat von der Regierung, die guten und günstigen Mietwohnungen der Rosentalhäuser vor dem Abbruch zu bewahren - ein einfacher Auftrag. Doch die Regierung will diesen einfachen Auftrag als Erlaubnis "verstehen", die Häuser abzubrechen und einen teuren Büro-Wohn-Komplex hochzuziehen. Wer das Parlament derart falsch "versteht", benötigt offensichtlich Hörgeräte und Lesehilfen.

>> Mediencommuniqué des MV Basel vom 17.03.2010 (PDF)


17./18. Februar 2010: Basel schafft den Durchbruch für Mieter/innen

Erstmals erfahren Mieter/innen die Adressen jener sanierten Gebäude, in welche die staatlichen Fördergelder fliessen. Dies nützt den ehrlichen Vermietern und hilft der Mieterseite gegen ungerechtfertigte Mietzinsaufschläge. Es ist das Resultat einer erfolgreichen Zusammenarbeit des MV mit dem Basler Umweltamt (AUE) zu dieser Frage.

>> Mediencommuniqué des MV Basel vom 17.02.2010 (PDF)
>> "baz online" vom 17.02.2010: "Mehr Schutz für Mieter" (PDF)
>> Radio DRS, Regionaljournal BS/BL: "Basler Hauseigentümer-Verband zweifelt an Energie-Zusammenarbeit"
>> Radio DRS, Regionaljournal BS/BL: "Basel will Hausbesitzern auf die Finger schauen"
>> Radio Basel vom 17.02.2010 (PDF) und Link zur Sendung
>> "Basler Zeitung" vom 18.02.2010: "Fördergelder offengelegt" (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 18.02.2010: "Einsichtsrecht für Mieter" (PDF)
>> "Neue Zürcher Zeitung" vom 18.02.2010: "Sorgen der Mieter bei Energie-Sanierungen" (PDF)


26. Januar 2010: Amtliches "Namensplagiat" schürt Misstrauen

Der MV Basel will seit langem ein neues Wohn(bauförderungs)gesetz, das er breit abstützen will und wozu er mit Parteien und Wohngenossenschaften bereits in erfreulichem Dialog steht. Nun kommt das Amt für Stadtentwicklung mit der Ankündigung eines eigenen Gesetzesprojektes, dessen Name in auffälliger Weise jenem langjährigen sozialen Projekt des MV Basel gleicht: "Wohn(bau)fördergesetz". Versteckt das Amt dahinter womöglich ein Elitewohngesetz, dem es dank des Namens-Plagiats einen sozialeren Anstrich verschaffen will?

>> Mediencommuniqué vom 26.01.2010 (PDF)


22. Januar 2010: Mieter/innen als Spielball der Behörden

Das Basler Verwaltungsgericht rollt den IWB den roten Teppich aus und lässt unschuldige Mieter bluten. Der Enbtscheid verletzt das Rechtsempfinden weiter Kreise.

>> Mediencommuniqué vom 22.01.2010 (PDF)
>> "baz online" vom 22.01.2010: "IWB-Stromsperren zulässig" (PDF)
>> "Basler Zeitung" vom 23.01.2010: "Schuldeintreibung auf dem Buckel von Mietern zulässig" (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 23.01.2010: "Stromsperren der IWB zulässig" (PDF)


16. Januar 2010: gribi's Schutzbehauptung

Zu Unrecht behauptet der gribi-Anwalt in einzelnen Medien, die Dutzende Zahlungsbefehle seien formaljuristisch nötig gewesen, um eine drohende Verjährung abzuwenden. Tatsächlich hat unsere MV-Vertrauensanwältin bereits im vergangenen Jahr einem Verjährungsverzicht zugestimmt - auf Anfrage des gribi-Anwalts und mit dessem vollen Wissen notabene. Seither hat gribi rechtlich keine Verjährung zu befürchten. Ein ganz fauler Trick also!

>> Mediencommuniqué des MV Basel vom 16.01.2010 (PDF)
>> "Basellandschaftliche Zeitung" vom 16.01.2010: Ein bereits langer Streit um Nachzahlung (PDF)
>> "baz online" vom 18.01.2010: Mieter vs. Gribi: "Schlechter Stil" (PDF)


15. Januar 2010: Massenbetreibungen gegen Unschuldige

Dutzenden Mietparteien schickt der gribi-Anwalt Zahlungsbefehle ins Haus. Doch jeder Betreibungsrichter wird die Sache zur Entscheidung zur Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten überweisen, wo sie rechtlich auch hingehört. Mit dem einschüchternden Vorgehen versucht die gribi-Seite den Gang zum Friedensrichter hinauszuzögern oder ganz zu vereiteln. Es ist ein übler Stil für den obersten Immobilientreuhänder der Schweiz und dessen Firma.

>> Mediencommuniqué des MV Basel vom 15.01.2010 (PDF)
>> "baz online" vom 15.01.2010: "Massenbetreibungen gegen Mieter" (PDF)
>> "telebasel" vom 15.01.2010 (40-Sekunden-Bericht)
>> "Basler Zeitung" vom 16.01.2010: "Massenhaft Mieter betrieben" (PDF)


6. Januar 2010: Der Mieterverband wächst

Auch dem Kleinbasler Zweiwochenheft "Vogel Gryff" ist das unaufhaltsame Stärkerwerden des MV Basel (siehe Eintrag vom 18.11.2009) mit gegen Ende 2009 über 10'000 Mitglieder einen grossen Bericht wert.

>> "Vogel Gryff" vom 06.01.2010 (PDF)



>> Aktuelles aus den Vorjahren finden Sie im Archiv

   
 
  Letzte Änderung: 23.07.2010